- Mittwoch
- 08. Juli 2026
Krane stehen
Rohbauarbeiten starten am GREEN HUB Coworking Lübbenau
Zwei Turmdrehkrane machen es schon von weitem deutlich, auf der Baustelle des zukünftigen GREEN HUB Coworking Lübbenau geht es weiter.
„Im Hintergrund liefen und laufen die planerischen Tätigkeiten durchweg. Nun geht es auch auf dem Baufeld wieder aktiv los“, bestätigt Lars Primke, Projektleiter bei der WIS. Nach der Baustelleneinrichtung soll nun die Bodenplatte für den Keller des viergeschossigen Gebäudes hergestellt werden. „Die Bodenplatte wird eine Stärke von einem Meter haben, innerhalb welcher 22 Tonnen Eisen, als Bewehrung verbaut werden“, verrät Statiker Volker Streit. Wie von Objektplaner Frank Springer zu erfahren ist, werden diese Arbeiten etwa vier Wochen dauern.
Keller für Technik am GREEN HUB Coworking
Anschließend werden die vorgefertigten Kellerwände gestellt, der Aufzugskern vorbereitet sowie das Treppenhaus errichtet. „Die jetzt sichtbare Baugrube zeigt die Dimension des Kellers. Er wird hauptsächlich für die Gebäudetechnik benötigt. Die Grundfläche der oberirdischen Geschosse ist doppelt so groß“, erklärt Lars Primke. „Parallel zum Rohbau werden auf der westlichen Grundstückshälfte Tiefbauarbeiten durchgeführt, beispielsweise Schmutz- und Regenwasserleitungen verlegt.“ Regelmäßig beraten die Verantwortlichen der BEKOTEC GmbH zudem mit den verschiedensten Planungsbüros zu den einzelnen Bauphasen. Auch um die Inneneinrichtung sowie um die Außenanlagen als auch um das Marketing kümmere man sich längst.
Verkehrsteilnehmer sollten die Baustelle in der Güterbahnhofstraße besonders umsichtig passieren. Die Straße ist bis auf weiteres nur einspurig befahrbar. Zudem seien nun viele Baufahrzeuge zugegen.
GREEN HUB Coworking Lübbenau soll 2028 eröffnen
Ende 2028 sollen im GREEN HUB Coworking Lübbenau 150 mobile Arbeitsplätze zur Verfügung stehen. „Davon profitieren vor allem Pendler aus Südbrandenburg, die hier eine optimale Alternative finden, um nicht täglich beispielsweise ins Büro in die Hauptstadt fahren zu müssen“, informiert BEKOTEC-Geschäftsführer Michael Jakobs. Man stehe mit der WISTA Management GmbH in Kontakt, die den Wissenschafts- und Technologiestandort Berlin Adlershof betreibt. Im Zuge des aktuellen Lausitzer Strukturwandels bildet sich ein Innovationskorridor zwischen dem Berliner Standort und Cottbus, welche aktuell vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln als dynamischste Wirtschaftsregion Deutschlands gilt.
Das GREEN HUB Coworking Space ergänzt passenderweise das Angebot und die Infrastruktur im Innovationskorridor. Als Alternative zum Homeoffice haben bereits viele Arbeitnehmer ihr Interesse bekundet. Auch Start Ups und kleine Firmen finden im Lübbenauer Coworking Space modern ausgestattete Räumlichkeiten für Team-Meetings oder Kundengespräche – ohne sich selbst eigene Geschäftsräume anmieten zu müssen. „Die Flexibilität ist der große Vorteil eines Coworking Space.“ Auch wenn bis zur Eröffnung noch gut zwei Jahre vergehen, sind die Projektverantwortlichen immer dran an den neuesten Trends und greifen Wünsche auf, um schließlich zufriedene Nutzer zu haben. Das Projekt ist gefördert durch den Bund aus Mitteln des Investitionsgesetzes Kohleregionen und damit Teil der „Lausitz, Krasse Gegend“.
Anmerkung: Im obigen Text wurde aus Gründen der Übersichtlichkeit ausschließlich die männliche Form verwendet. Sämtliche geschlechtsspezifischen Bezeichnungen beziehen sich jedoch immer gleichermaßen auf alle Geschlechter.